Würdevolles Gedenken statt Verdruss: SPD-Stadtratsfraktion fordert Stopp erzwungener Grabauflösungen

Ortstermin der SPD-Stadtratsfraktion am Katharinenfriedhof

14. September 2026

Friedhöfe sind Orte der Ruhe, des stillen Gedenkens und der gelebten Familiengeschichte – keine bloßen Grünflächen oder Sparposten. Nach einem Ortstermin mit betroffenen Bürger*innen fordert die SPD-Stadtratsfraktion ein Umsteuern bei den Grabauflösungen auf dem Katharinen- und Dreifaltigkeitsfriedhof.

Vor Ort am Katharinenfriedhof hat sich die SPD-Stadtratsfraktion um Fraktionssprecher Florian Fuchs intensiv mit betroffenen Bürger*innen ausgetauscht, die sich um den Erhalt ihrer Familiengräber sorgen. Hintergrund ist ein Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 2011, durch den ganze Gräberfelder auf dem Katharinen- und dem Dreifaltigkeitsfriedhof schrittweise aufgelöst und in Grünflächen umgewandelt werden sollten.

„Wenn sich eine Entscheidung nach über 15 Jahren als Fehler herausstellt, braucht man den Mut zu sagen: Wir müssen umsteuern. Niemand hat etwas dagegen, verwahrloste Gräber aufzulösen – aber dort, wo Angehörige pflegen und gedenken wollen, darf es keinen Zwang geben!“, betont Fraktionsvorsitzender Florian Fuchs.

Unser Antrag im Stadtrat

Mit einem offiziellen Antrag im Amberger Stadtrat setzt sich die SPD-Fraktion deshalb für folgende Punkte ein:

  • Aufhebung des pauschalen Auflösungsbeschlusses von 2011: Erhalt der gewachsenen Friedhofskultur auf dem Katharinen- und Dreifaltigkeitsfriedhof.
  • Keine erzwungenen Grabauflösungen: Wo Familien und Angehörige ihre Grabstätten weiterführen und pflegen möchten, müssen Verlängerungen und Nachbelegungen wieder möglich sein.
  • Bessere Unterstützung bei historischen Grabstätten: Bürger*innen, die Verantwortung für denkmalgeschützte oder stadtgeschichtlich prägende Gräber übernehmen, sollen durch die Stadt beraten und unterstützt werden.

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