Friedhöfe sind Orte der Ruhe, des stillen Gedenkens und der gelebten Familiengeschichte – keine bloßen Grünflächen oder Sparposten. Nach einem Ortstermin mit betroffenen Bürger*innen fordert die SPD-Stadtratsfraktion ein Umsteuern bei den Grabauflösungen auf dem Katharinen- und Dreifaltigkeitsfriedhof.
Vor Ort am Katharinenfriedhof hat sich die SPD-Stadtratsfraktion um Fraktionssprecher Florian Fuchs intensiv mit betroffenen Bürger*innen ausgetauscht, die sich um den Erhalt ihrer Familiengräber sorgen. Hintergrund ist ein Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 2011, durch den ganze Gräberfelder auf dem Katharinen- und dem Dreifaltigkeitsfriedhof schrittweise aufgelöst und in Grünflächen umgewandelt werden sollten.
„Wenn sich eine Entscheidung nach über 15 Jahren als Fehler herausstellt, braucht man den Mut zu sagen: Wir müssen umsteuern. Niemand hat etwas dagegen, verwahrloste Gräber aufzulösen – aber dort, wo Angehörige pflegen und gedenken wollen, darf es keinen Zwang geben!“, betont Fraktionsvorsitzender Florian Fuchs.
Mit einem offiziellen Antrag im Amberger Stadtrat setzt sich die SPD-Fraktion deshalb für folgende Punkte ein: